Digitalisierung von Videos
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VHS-Aufnahmen verlieren ständig an Qualität, aber auch bei Super 8 Filme, die chemischen Substanzen des Filmmaterials altern. Die Farben blassen aus und das Trägermaterial wird spröde - selbst wenn sie ungenutzt lagern. Höchste Zeit also, die alten Videoschätze zu digitalisieren.

Super 8 auf DVD

Das Super 8 Filmmaterial wird vor der Digitalisierung gründlich gereinigt. Beschädigte oder vergilbte Klebestellen werden von uns erneuert. Durch Direktabtastung gewährleisten wir eine hohe Qualität.

Preis pro Minute: 2,15 €

Videokassetten auf DVD

Folgende Videokassetten können bei uns digitalisiert und auf DVD überspielt werden: VHS / VHS-S, MINI DV, Video 8 und Hi 8.

Preis pro Stunde: 21,50 €

Sie haben auch die Möglichkeit Ihr Video nach Überspielung optimieren lassen, wie z.B.

- Stabilisierung des Films
- Staub- und Kratzerkorrektur
- Kontrast- und Farbanpassungen
- Minimierung von Filmkorn
- Schärfung des Bildes


Die Kosten berechnen sich je nach Aufwand und Zustand des Films.

Anfragen in diesen Bereichen können Sie uns gerne über unser Kontaktformular stellen.

VHS-Kassetten selber digitalisieren

Wir stellen die besten Verfahren vor und zeigen, wie sich die Aufnahmen optimieren lassen.

Es muss ja nicht gleich der gefürchtete Bandsalat sein: Auch an gut gelagerten VHS-Kassetten nagt unablässig der Zahn der Zeit und lässt die Aufnahmen mehr und mehr verblassen. Viele einst aufgezeichnete Spielfilme sind zwar inzwischen in weit besserer Qualität auf Blu-ray oder DVD erhältlich. Doch für manche Videoschätze gibt es einfach keinen Ersatz: die alten Lieblings-TV-Sendungen etwa und vor allen natürlich auch Aufzeichnungen mit dem VHS-Camcorder von Familienfeiern, Urlaubsreisen oder den ersten Gehversuchen des Nachwuchses. Wer solche kostbaren Erinnerungen retten will, sollte nicht mehr allzu lange damit warten.

Später noch optimieren

Das Digitalisieren von VHS-Kassetten hat viele Vorteile: So lässt sich durch das Umwandeln in ein digitales Dateiformat eine ganze Videosammlung bequem und platzsparend auf einer Festplatte oder auf optischen Medien wie DVD und Blu-ray speichern. Wer möchte, kann den betagten Aufnahmen außerdem per Software zu frischeren Farben sowie einem schöneren Kontrast verhelfen. Auch störende Bildfehler oder Werbeblöcke lassen sich im Nachhinein noch entfernen. Allerdings darf man in puncto Qualität auch keine Wunder erwarten: Ist das Ausgangsmaterial schon sehr schlecht, kann auch die beste Software nur noch in Grenzen optimieren.

Es gibt grundsätzlich drei Wege, um eine VHS-Kassette zu digitalisieren: Spezielle VHS-DVD-Kombigeräte ermöglichen Direktkopien ohne Computer. Das Gleiche gilt für das Aufzeichnen der VHS-Kassetten auf einem digitalen Camcorder mit Komponenteneingang. Die am häufigsten verwendete Methode ist aber der Einsatz eines Analog-Digital-Wandlers (AD) mit passender Aufnahmesoftware, die einige Hersteller gleich als Paket verkaufen.

Per AD-Wandler digitalisieren


Ein AD-Wandler nimmt das analoge VHS-Signal eines Players oder Recorders per SCART- beziehungsweise Komponentenbuchse entgegen, wandelt es in ein digitales Format um (meist MPEG-2) und überträgt es per USB-Verbindung auf den Computer, wo es sich mit Schnittprogrammen weiterverarbeiten lässt.

Zu den gängigen AD-Wandlern zählen das Magix-Produkt "Retten Sie Ihre Videokassetten" (ca. 50 Euro), das TerraTec G3 USB 2.0 (ca. 80 Euro) sowie die beiden Q-Sonic-Modelle VG-310 (ca. 30 Euro) und "USB-Videograbber mit Software" (ca. 30 Euro). Die Qualität der AD-Wandler und die Kabelausstattung sind bei allen Modellen ähnlich. Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Bauform, der Dokumentation und der mitgelieferten Software. So bietet etwa die Magix-Lösung eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung und ein eigens entwickeltes Schnittprogramm. Letzteres ermöglicht auch das Optimieren der digitalisierten Aufnahmen durch spezielle Filter.

Für den Anschluss an den VHS-Recorder liegt den Geräten in der Regel ein Komponentenkabel inklusive SCART-Adapter bei. Über die Komponentenverbindung lassen sich aber auch digitale Kopien von anderen analogen Quellen anfertigen (z. B. Camcorder, Plattenspieler, Kassettendeck etc.). Werden allerdings reine Audioquellen digitalisiert, empfiehlt es sich, statt der Videoschnittsoftware das kostenlose Audio-Aufnahmeprogramm Audacity zu verwenden.

VHS-DVD-Recorder - Direktkopie


VHS-DVD-Kombigeräte ermöglichen die Direktkopie von VHS-Kassetten auf DVD-Rohlinge. Solche Geräte vereinen VHS- und DVD-Recorder und sind entsprechend flexibel. Allerdings sind diese Geräte nicht mehr erhältlich. Aber ein guter gebrauchter Recorder bekommt man so um die 200,- Euro. Diese Investition eignet sich vor allem für sehr große VHS-Sammlungen, da die Kombimodelle die Digitalisierung praktisch automatisieren.

Camcorder


Wer einen digitalen Camcorder besitzt, kann sich die Anschaffung eines AD-Wandlers möglicherweise sparen. Einige Modelle können ein VHS-Signal direkt auf die Speicherkarte oder Festplatte aufzeichnen. Grundsätzlich sind alle Camcorder dazu in der Lage, die einen Komponentenanschluss besitzen, der Videosignale nicht nur ausgibt, sondern auch annehmen kann. Ob Ihr Modell diese Eigenschaft besitzt, lässt sich im Handbuch nachlesen. Bei entsprechend ausgestatteten Camcordern ist der Kopiervorgang recht einfach: Der Camcorder wird mit einem speziellen Komponentenkabel und SCART-Adapter am VHS-Recorder angeschlossen. Der Adapter benötigt dabei einen In-Out-Schalter, der auf "Out" geschaltet ist.

Funktioniert die Verbindung, wird ein laufendes VHS-Video auf dem Camcorder-Display angezeigt. Zum Aufnehmen müssen Sie dann nur die Record-Taste drücken. Das digitalisierte Video lässt sich im Anschluss problemlos auf den PC übertragen und dort bei Bedarf weiterverarbeiten oder vervielfältigen. Auf der nächsten Seite zeigen wir Schritt für Schritt, wie Sie eine VHS-Kassette per AD-Wandler und Software digitalisieren. Außerdem erhalten Sie allgemeine Tipps zur Optimierung Ihres digitalisierten VHS-Bandes.

VHS-Aufnahmen digitalisieren


Die AD-Wandler (hier von Magix) kommen oft im Bundle mit einer Schnittsoftware zur Optimierung des VHS-Videos

Vom Anschluss des AD-Wandlers über die Digitalisierung und Optimierung bis zum Export der fertigen Datei führen wir Sie Schritt für Schritt zum perfekten Digitalvideo.

Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Digitalisierung einer VHS-Aufnahme erläutern wir am Beispiel des Magix-Pakets "Retten Sie Ihre Videokassetten", das aus AD-Wandler und Software besteht. Andere Wandler arbeiten sehr ähnlich und bieten vergleichbare Möglichkeiten. Haben Sie Ihre Bänder mit einer anderen Methode digitalisiert, zeigt Ihnen der Workshop ab Schritt 4, wie Sie das Videomaterial auf dem PC schneiden und auffrischen. Dazu benötigen Sie nicht zwingend das Programm von Magix: Jede andere Videoschnittsoftware bietet ähnliche Filter und Effekte, und oft können die Programme kostenlos getestet werden. Empfehlenswerte Alternativen sind Adobe Premiere Elements 10, Corel VideoStudio Pro X5, Pinnacle Studio HD oder Sony Vegas HD.

Software und Verkabelung

Bevor Sie den AD-Wandler am PC anschließen, installieren Sie das Videoschnittprogramm und den USB-Treiber für den Wandler von der beiliegenden CD. Im nächsten Schritt kann der Wandler an einem USB-Port angeschlossen werden. Windows erkennt das Gerät automatisch und ordnet den Treiber zu. Stecken Sie als Nächstes den SCART-Adapter auf die Komponentenkabel des AD-Wandlers - achten Sie darauf, dass der In-Out-Schalter am Adapter auf "Out" steht. Nun wird das SCART-Kabel am VHS-Recorder eingesteckt - der Aufbau steht. Schalten Sie den VHS-Recorder ein und legen Sie ein Band ein - jetzt kann der eigentliche Aufnahmevorgang starten.

Bevor Sie die Digitalisierung beginnen, sollten Sie noch einige Punkte beachten: Halten Sie genug Speicherplatz bereit, denn die Projektdatei eines 2-Stunden-Films kann nach der Digitalisierung schnell bis zu 10 GB Speicherplatz belegen - das fertige Video wird dann später deutlich kleiner ausfallen. Außerdem ist zu beachten, dass das Kopieren nur in Echtzeit funktioniert - ein Expressverfahren gibt es hier nicht. Wundern Sie sich zudem nicht, dass Videos, die im Longplay-Verfahren aufgenommen wurden, häufig in deutlich schlechterer Qualität vom PC aufgezeichnet werden - die Technik geht automatisch mit einem höheren Qualitätsverlust einher.

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